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Gute Chancen in der Pflege

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Häufig gestellte Fragen

Fragen zu den Leistungen der Pflegeversicherung

Welche Pflegestufen gibt es, welche Leistungen sind damit verbunden?

Die Pflegeversicherung gewährt Ansprüche auf Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung. Die Grundpflege umfasst die Bereiche Körperpflege, Ernährung und Mobilität. Je nach Pflegebedürftigkeit wird der Betroffene in die Pflegestufen I - III eingestuft. Sollte ein Pflegebedarf rund um die Uhr bestehen, kann eine Härtefallregelung in Kraft treten.

Welche Leistungen für Pflegebedürftige gibt es neben den Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung?

Neben Leistungen aus einer Beihilfeversicherung gibt es je nach Bundesland auch die Möglichkeit, ein Pflegewohngeld zu beantragen. Diese Leistung ist abhängig von der Vermögenssituation des Antragstellers. Je nach Bundesland können Sehbehinderte auch einen Antrag auf Landesblindengeld stellen. Darüber hinaus gibt es für Anspruchsberechtigte die Möglichkeit, Leistungen im Rahmen des Bundessozialhilfegesetz zu beziehen.

Gibt es Leistungen der Pflegekasse wenn keine Pflegebedürftigkeit besteht?

Wenn keine Pflegebedürftigkeit (Pflegestufe 0) festgestellt wird, (z. B. wenn ausschließlich zweimal wöchentlich eine Hilfe beim Duschen oder Baden besteht), können grundsätzlich keine Leistungen im Rahmen der Gesetzlichen Pflegeversicherung bezogen werden. Entsprechende Hilfen müssen aus eigenen Mitteln finanziert werden.

Was zahlt die Pflegekasse und wo muss der Antrag gestellt werden?

Im Fall eines Heimeinzuges zahlt die Pflegekasse zurzeit in der Stufe I  1.064,00 €, in der Stufe II 1.330,00 € und in der Stufe III 1.612,00 €. Die Anträge zur Anerkennung der Pflegebedürftigkeit müssen bei der Pflegekasse Ihrer Krankenkasse gestellt werden.

Welche weiteren Kosten fallen an?

Da die Pflegekasse die Kosten der Heimunterbringung aus Pflegesatz, Unterkunft, Verpflegung sowie gesondert berechenbaren Investitionskosten nur bis maximal 75 % der jeweiligen Pflegestufe übernimmt, ist der restliche Anteil selbst zu tragen.

Was zahlt der Sozialhilfeträger?

Mit dem regionalen Träger der Sozialhilfe besteht eine Vereinbarung nach SGB XII. Das bedeutet, eine etwaige Finanzierungslücke wird vom Sozialhilfeträger unter Berücksichtigung der persönlichen Einkommensverhältnisse ausgeglichen.

Organisatorische Fragen zum Umzug

Sind meine Kinder automatisch unterschriftsberechtigt für mich?

So einfach geht das in der Praxis leider nicht. Liegt keine offizielle Vollmacht vor, im Namen der Angehörigen tätig zu werden, besteht auch keine Berechtigung. Hilfreich ist eine notariell beurkundete Vollmacht oder eine so genannte Vorsorgevollmacht. Weitere Informationen dazu geben Ihnen die darauf spezialisierten Rechtsanwalts- und Notariatskanzleien, die Betreuungsbehörde oder der Betreuungsverein vor Ort. Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen gern zur Seite und nennen Ihnen die zuständigen Ansprechpartner.

Muss der Hausarzt bei einem Umzug in ein Domicil - Seniorenpflegeheim gewechselt werden?

Nein, er muss nicht gewechselt werden. Wichtig ist, dass der Arzt Ihres Vertrauens in der Lage ist, regelmäßige Hausbesuche bei Ihnen durchzuführen. Wenn Ihr bisheriger Arzt Ihnen zusagt, Sie auch nach dem Umzug weiter zu betreuen, sollten Sie auf jeden Fall dieses Angebot annehmen.

Welche Um- und Abmeldungen sind zu beachten?

Wie bei jedem anderen Umzug auch, ist eine amtliche Ummeldung erforderlich. Die Gebühreneinzugsstelle GEZ für die Rundfunk- und Fernsehgebühren sollte informiert werden. Es sollte überprüft werden, ob es sinnvoll ist, alle im Privathaushalt abgeschlossenen Versicherungen im vollen Umfang wie bisher beizubehalten. Notwendig bleiben die Hausrat- und die private Haftpflichtversicherung. Auch in diesem Punkt beraten Sie unsere Mitarbeiter vor Ort gern.

Leben im DOMICIL

Gibt es feste Besuchszeiten?

Unser Haus steht Ihren Besuchern zu jeder Zeit offen, sofern Sie Besuch wünschen. Sollte es einmal spät werden, so lässt unser Nachtpersonal Ihren Besuch gern hinaus oder hinein.

Ist es möglich auch mal Urlaub zu machen?

Wir bieten regelmäßig für die Bewohner unserer Häuser kleine betreute Urlaubsfahrten an. Sie selber haben selbstverständlich auch die Möglichkeit, nach Ihren persönlichen Planungen eigene Fahrten zu unternehmen. Für die Zeit Ihrer Abwesenheit wird Ihnen der Betrag für nicht eingenommene Mahlzeiten erstattet.