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Pflegefachkraft hält die Hand der Bewohnerin zum Puls messen

Wenn die Erinnerungen schwinden: Vom Pflegealltag mit demenziell erkrankten Bewohnern

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Susanne Peters ist Wohnbereichsleitung im geschützten Demenzbereich und seit über elf Jahren im Domicil tätig.

In ihrer täglichen Arbeit begleitet sie Menschen mit Demenz sowie deren Angehörige in einer besonders sensiblen Lebensphase. Dabei ist es ihr ein großes Anliegen, nicht nur für Sicherheit und Struktur zu sorgen, sondern vor allem für Menschlichkeit, Wärme und Vertrauen.

Einfühlsamer Start für Angehörige

Der Einzug in einen geschützten Wohnbereich ist für viele Angehörige ein großer Schritt, oft verbunden mit Unsicherheiten, Sorgen und auch Ängsten. Fragen wie „Wie wird der Alltag aussehen?“ oder „Wird mein Angehöriger gut aufgehoben sein?“ stehen dabei im Mittelpunkt.

Wir nehmen diese Gefühle sehr ernst. Deshalb begleiten wir Angehörige von Anfang an einfühlsam und transparent. Durch Gespräche, Einblicke in unseren Alltag und persönliche Ansprechpartner schaffen wir Vertrauen und geben Sicherheit in einer neuen, ungewohnten Situation.

Herzlichkeit und Empathie im Alltag

Was sich Angehörige am meisten wünschen, ist ein liebevoller und respektvoller Umgang mit ihren Familienmitgliedern. Genau das ist auch unser Anspruch.

Empathie, Geduld und echte Zuwendung prägen unseren Alltag. Wir begegnen jedem Bewohner auf Augenhöhe und nehmen uns Zeit für individuelle Bedürfnisse. Es geht nicht nur um Pflege. Es geht darum, eine Umgebung zu schaffen, in der sich Menschen gesehen, verstanden und angenommen fühlen.

Struktur und Orientierung geben

Menschen mit Demenz profitieren stark von klaren Strukturen und vertrauten Abläufen. Deshalb gestalten wir den Alltag bewusst übersichtlich und wiedererkennbar.

Ein wichtiger Bestandteil sind Orientierungshilfen, die Sicherheit vermitteln, beispielsweise individuell gestaltete Zimmertüren oder persönliche Erinnerungsstücke. Diese helfen den Bewohnern, sich besser zurechtzufinden und stärken das Gefühl von Vertrautheit.

Unser Ziel ist es, eine Umgebung zu schaffen, die nicht überfordert, sondern unterstützt und Halt gibt.

Rituale bewahren und Persönlichkeit leben

Gewohnheiten und Rituale sind ein wichtiger Anker im Leben – besonders für Menschen mit Demenz. 
Gemeinsam mit den Angehörigen finden wir heraus, welche Abläufe im bisherigen Leben eine besondere Rolle gespielt haben.

Diese Rituale versuchen wir so gut wie möglich in den Alltag zu integrieren und beizubehalten. Ob feste Tagesstrukturen, bestimmte Gewohnheiten oder kleine wiederkehrende Handlungen – sie geben Orientierung, Sicherheit und ein Stück Lebensqualität.

Jeder Mensch ist einzigartig - mit einer eigenen Geschichte, Erinnerungen und Erfahrungen. Genau diese Individualität steht bei uns im Mittelpunkt. Wir beziehen biografische Hintergründe aktiv in die Betreuung ein: Erinnerungen an Familie, frühere Berufe, Reisen oder geliebte Haustiere werden bewusst aufgegriffen. Diese Themen schaffen Verbindungen, fördern Gespräche und lassen Vertrautes wieder aufleben.

So bleibt die Persönlichkeit jedes Bewohners erhalten und wird auch im Alltag sichtbar und wertgeschätzt.

Eine Mitarbeiterin der Seniorenresidenz hilft einem lächelnden älteren Bewohner, pinke Kopfhörer aufzusetzen.

Werden Sie Teil unseres Teams und helfen Sie uns, die Pflegequalität für ältere Menschen zu verbessern.

Wenn auch Sie sich für eine Karriere in der Altenpflege interessieren und die Pflegequalität sicherstellen möchten, dann sollten Sie DOMICIL in Betracht ziehen. Werden Sie Teil unseres Teams und tragen Sie dazu bei, dass die ältere Generation die Fürsorge und Anerkennung erhält, die sie verdient.
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