DOMICIL treibt Digitalisierung in der Pflege voran

Das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG), inkraftgetreten im Dezember 2019, ermöglicht die Anbindung von Pflegeeinrichtungen an das deutsche Gesundheitsnetzwerk - die sogenannte Telematikinfrastruktur (TI). 

Ziel der TI ist es, die Übermittlung von Gesundheitsdaten digital zu ermöglichen. Dies reduziert manuellen Übertragungsaufwand von Patientenakten, verhindert Fehler bei der Übertragung und beschleunigt den Aufnahmeprozess in eine Pflegeeinrichtung immens. Die Mitarbeiter können sich wieder stärker auf den Patienten und Bewohner konzentrieren, statt Akten und Ordner abzutippen und zu kopieren. Gerade Senioren haben bereits viele Diagnosen und Medikationen in ihren Patientenakten. Der Aufwand, all diese Daten korrekt und sauber in die jeweiligen System zu übertragen, steigt also meist mit zunehmendem Alter des Betroffenen. Da kann die Ti mit der digitalen und automatisierten Übertragung eine gute Hilfe darstellen.

Wir freuen uns, dass wir im Rahmen eines Modellprojekts nun mit mehreren unserer Einrichtungen die Umsetzung der TI erproben können. Dieses Modellprojekt wird bis 2024 ermöglichen, die Pflegedokumentation stärker zu digitalisieren, Prozesse zu vereinfachen und damit den Fokus wieder stärker auf den Bewohner zu legen. Eine wissenschaftliche Begleitung und Evaluation wird darüber hinaus Aufschluss geben über die Chancen, die die Digitalisierung für die Pflegebranche bietet.

Monja Lautersbach und Steffi Neumann haben im Interview mit der Tagesschau einen kleinen Einblick gegeben.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/altenpflege-digitalisierung-101.html

Wir freuen uns, dass wir in den kommenden Monaten die digitale Geschichte der Altenpflege in Deutschland mitgestalten können.