AKTUELLES BEI DOMICIL IN LIST

In Zeiten von Corona

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige und Freunde unseres DOMICILs,

sehr gerne hätte ich Ihnen an dieser Stelle über die vielen schönen und freudigen Aktivitäten berichtet, die wir für Sie in diesem Frühjahr geplant hatten. Der Frühling steht draußen in voller bunter Blüte, die Luft ist wieder frisch und voller Vogelgezwitscher, die Sonne entwickelt schon ein wenig Wärme – was täten wir da nicht alle lieber, als wieder aktiv zu werden, „flink und froh sich regen“, wie es in einem bekannten Volkslied heißt.

Es ist – wie Sie wissen – ganz anders gekommen. So wie es sich noch Anfang des Jahres niemand von uns vorstellen konnte. Das Covid-19-Virus hat das Leben, so wie wir es kannten, auf den Kopf gestellt. Für Sie, liebe Bewohner*innen, für Sie, liebe  Mitarbeiter*innen, für mich, für uns alle. Wir alle müssen täglich lernen mit dieser neuen Situation umzugehen. Viele harte Einschränkungen und Entbehrungen sind damit verbunden.
Dies ist gerade für uns – als ein traditionell offenes Haus – sehr, sehr schwierig. Ich bin mir bewusst, was Sie täglich durchmachen müssen und es tut mir im Herzen weh.

Wichtig ist jetzt zusammenzuhalten, füreinander da zu sein, nicht achtlos aneinander vorbeizugehen. Helfen wir einander – und wenn es auch nur mit einem Lächeln ist. Wir, als Mitarbeiter des DOMICIL-List, haben bereits eine Vielzahl von Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt, um Ihre und unser aller Gesundheit zu schützen. Alle sind dabei gefordert. So wurden unlängst in und von der Verwaltung hunderte von Gesichtsmasken für die Mitarbeiter*innen genäht. Visiere (Gesichtsschutz) wurden von der Haustechnik und Betreuung hergestellt. Gerade erst habe ich zusätzlich an die Mitarbeiter*innen bei einer Näherin in Auftrag gegebene Gesichtsmasken verteilt, damit diese sich auch in ihrer Freizeit gut schützen können. Täglich bin ich mit Frau Widera und dem Leitungsteam im Austausch, welche weiteren Schritte zum Schutz ihrer Gesundheit sinnvoll sind. Viele schwere Entscheidungen müssen getroffen werden – und werden getroffen. Wir stellen uns auf alle Eventualitäten ein und sind diesbezüglich gut aufgestellt.
Aber, wie gesagt: Wir alle sind gefordert. Jeder an seiner Stelle. Jeder so gut er kann. Mein großes Dankeschön dafür, dass dies so toll klappt! Ich erlebe täglich Mitarbeiter*innen, die trotz schwieriger Umstände verantwortungsbewusst und mit großem Einsatz ihren Mann und ihre Frau stehen. Sie sind großartig! Vielen Dank, dass jeder an seiner Stelle so toll mitarbeitet – und wir deshalb noch Corona-frei sind! Ich erlebe auch täglich verständnisvolle Bewohner*innen, die die vielen Einschränkungen akzeptieren und mittragen. Vielen Dank, dass Sie unsere Bemühungen so gut unterstützen!

Wenn am Ende dieser schweren Krise ein Mehr an Solidarität und Zusammenhalt in der Gesellschaft steht, wenn die derzeitige allgemeine Wertschätzung der Pflege von der Politik in konkrete Maßnahmen übertragen wird, dann haben wir gut daraus gelernt. Dies wünsche ich uns allen. Es kommen wieder bessere Zeiten.

Jetzt kann ich Ihnen nur noch empfehlen: Besuchen Sie regelmäßig unseren schön hergerichteten und in vielen Farben blühenden Garten – dies tut Körper und Seele gleichermaßen gut. Bleiben Sie alle gesund.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Angela Damm


Entspannende Rhythmen in schwierigen Zeiten – Gartenkonzerte im DOMIICIL

Gerade in Corona-Zeiten besonders wichtig: unbeschwerte, fröhliche Auszeiten vom Alltag. In diesem Sinne gibt es immer wieder kleine, feine Konzerte in unserem Garten. Kita-Kinder haben gesungen, es gab eine kleine Schlager-Fete – und fast schon sommerlich-entspannte Rhythmen der Band „Ronja Maltzahn“.


Tue Gutes – und rede drüber!

Am 24.03.19 wurde bei Radio Hannover, dem Lokalsender der Stadt, ein informativer Beitrag über unser Haus gesendet. Die Moderatorin Frau Denise Knoche-Haarstrick führte gekonnt durch die einstündige Sendung, die berichtet, was DOMICIL ausmacht. Eine Wiederholung wird Anfang Oktober folgen. Hören Sie hier gerne noch mal in die einzelnen Beiträge rein.

Frau Damm über das Domicil List

Frau Töpfer über die Ausbildung

Frau Deeke über die Junge Pflege

Herr Glitza über die Betreuung


Märchenhaft…

Ausflug zum Schloss Marienburg

Manche Kulissen machen es einem leicht vor dem inneren Auge verwunschene Traumwelten entstehen zu lassen. Eine solche „Kulissen“ steht seit 1869 südlich von Hannover im Calenberger Leinetal. Es handelt sich, um die von König Georg V. von Hannover in Auftrag gegebene Sommerresidenz – das Schloss Marienburg. Nicht ohne Grund, dient dieses - heute (noch) im Privatbesitz von Ernst August Prinz von Hannover junior befindliche -  herrschaftliche Anwesen, regelmäßig als Kulisse für Filme und geschichtliche Dokumentationen. So auch, als wir an einem sonnigen Oktober-Nachmittag in den wunderschönen Innenhof des - später als Witwensitz dienenden - Schlosses eintraten. Das Filmwerkzeug für eine Dokumentation wurde gerade abgebaut, als wir uns im ansässigen Café zu Kuchen und Heißgetränken niederließen.  Man blickte von dort auf den Bergfried, die Burgkapelle, fein- gearbeitete Treppenaufgängen, Wandelgänge, hölzerne Balustraden, Balkonen, Blumen… und gelegentlich meint man ein Burgfräulein mit wallendem Kleid über den Hof huschen zu hören. Unseren Bewohnern gefiel diese märchenhafte Auszeit ganz fabelhaft und aus aller Munde tönte die Bitte um baldmögliche Wiederholung. Welcher wir gerne und mit großem Vergnügen nachzukommen gewillt sind!

Mit vorzüglicher Hochachtung,
Björn Glitza                                                                             
Ergotherapie