DOMICIL – ein attraktiver Arbeitsplatz

160 Arbeitsplätze in unterschiedlichen Bereichen

Um die 160 qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten im DOMICIL Hannover-List zusammen, um beste Qualität für unsere Bewohnerinnen und Bewohner zu garantieren

Unsere Abteilungen

Hier stellen sich die Abteilungen vor:

  • Pflegemanagement

    Die Mitarbeiterinnen des Pflegemanagements sehen sich als Schnittstelle zwischen den Bewohner/innen, den Angehörigen, den Kollegen und Kolleginnen und der Einrichtungsleitung.

    Ein wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit ist die Kommunikation über die Prozesse und Strukturen in der Pflege. Die Pflegedienstleitungen, die Mitarbeiterin des Qualitätswesens und des Überleitungsmanagements beraten zu pflegerelevanten Themen und klären Ihre Fragen gerne direkt vor Ort. 

    Die Pflegedienstleitungen für die Bereiche Personalwesen und Tourenmanagement und unsere Praxisanleitung, welche für die Auszubildenden und die Einarbeitung von neuen Mitarbeitern zuständig ist, arbeiten eng mit den Pflegeteams der Wohnbereiche zusammen. Ein Pflegeteam besteht aus Wohnbereichsleitung, Pflegefachkräften, Pflegehelfern, Auszubildenden und Servicemitarbeiter/innen. Ziel ist es, gemeinsam die bestmögliche pflegerische und soziale Betreuung der Bewohner/innen zu gewährleisten. Dabei ist eine gute Arbeitsorganisation mit optimierten Abläufen in den Wohnbereichen besonders wichtig. 

    Neben Personalführung und -entwicklung gehören zu den Aufgaben der Pflegedienstleitung auch Fortbildung, Qualitätssicherung, Pflegedokumentation, Einhaltung der Hygienerichtlinien, Einführung neuer Medizinprodukte und Begleitung von Pflegeprojekten  mit anderen Einrichtungen. 

  • Qualitätsmanagement

    Unser Qualitätsanspruch: Wir haben uns als Ziel gesetzt, sämtliche Arbeitsabläufe im Haus so zu gestalten, dass sie sich optimal an den Bedürfnissen unserer Bewohner orientieren.

    Deshalb haben wir ein umfassendes in- und externes Qualitätsmanagement eingeführt, das regelmäßig weiterentwickelt und ergänzt wird.  

    Die Einrichtungsleitung organisiert und koordiniert zusammen mit der verantwortlichen Pflegekraft und dem Qualitätsbeauftragten regelmäßig hausinterne Fortbildungen, um die Mitarbeiter auf dem aktuellen Stand des Wissens zu halten. Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin ist für die Qualität seiner/ihrer Arbeit verantwortlich und hat das Ziel, die Versorgung der Bewohner und die Arbeitsabläufe des Hauses ständig zu verbessern.

    Um Fehler zu vermeiden, haben wir ein systematisches Verfahren entwickelt, um diese frühzeitig zu erkennen und deren Ursachen grundlegend zu beseitigen. Neue Mitarbeiter/innen werden intensiv in die Aufgabengebiete am Arbeitsplatz eingearbeitet und dabei von erfahrenen Mitarbeiter/innen des Hauses angeleitet. Zusätzlich ist einrichtungsübergreifend ein externes Qualitätsmanagement mit der Beratung und Kontrolle unserer Häuser beschäftigt. 

    Zusätzlich zu unserem Qualtätsmanagement werden wir einmal jährlich durch eine Qualitätsprüfung des MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) in den Bereichen Pflege/medizinische Versorgung, Umgang mit Demenzkranken, soziale Betreuung, Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene überprüft. Die Ergebnisse der Prüfungen sind durchgängig sehr gut und bestärken uns in unseren Bemühungen.

    So können die Bewohner/innen unserer Häuser stets sicher sein, dass sie nach neuesten Erkenntnissen bestmöglich gepflegt und versorgt werden. 

  • Soziale Betreuung

    Zum Bereich Soziale Betreuung gehören Ergotherapeut/innen und Beschäftigungsassistent/innen nach § 43b SGB XI, die jeweils auf einem oder zwei Wohnbereichen arbeiten. 

    Die Ergotherapeut/innen erarbeiten eine Biographie der neuen Bewohner, organisieren Feste und Veranstaltungen, schreiben für die Hauszeitung und leiten Gruppen, zum Beispiel Gedächtnistraining oder Gymnastik. Die Betreuungsassistent/innen betreuen Gruppenangebote wie Backen, Singen, Lesen, Spiele und 10-Minuten-Aktivierungen.

    Bewohner/innen, die aufgrund ihrer geistigen und/oder körperlichen Verfassung nicht an Gruppenangeboten teilnehmen können, erhalten eine Einzelbetreuung – individuell an ihre Wünsche und Vorlieben angepasst. 

    Eine gute interne und externe Kommunikation ist uns wichtig. Daher arbeiten wir mit den Kollegen aus dem Bereich der Pflege eng zusammen. Wenn Sie, Bewohnerinnen/Bewohner und Angehörige, Anregungen für uns haben, teilen Sie uns diese gerne mit.

  • Rezeption, Verwaltung, Beratung, Personalwesen…

    Das Team der Verwaltung steht Bewohner/innen und Angehörigen, Kooperationspartner/innen sowie Betreuer/innen, Krankenkassen und Sozialämtern jederzeit gern mit Rat und Tat zur Seite.

    An der Rezeption arbeiten von 8:00 bis 19:30 Uhr Mitarbeiterinnen, die Ihnen gerne persönlich oder telefonisch weiterhelfen.

    Sie koordinieren den Besucherstrom, sortieren und verteilen die Eingangspost, bearbeiten die Verwahrgeldkonten, nehmen Reservierungen für das Gästezimmer und die Bewirtung bei Geburtstagen im Festsaal entgegen und vieles mehr. Jeder Besucher des Hauses wird hier an der Rezeption begrüßt und verabschiedet. Die Mitarbeiterinnen haben immer ein offenes Ohr für die Bewohner/innen  

    An der Rezeption werden auch die Essensmarken für unseren offenen Mittagstisch verkauft. So haben Angehörige und Menschen aus dem Viertel die Möglichkeit, eine frisch zubereitete Mahlzeit bei uns zu essen und dabei unser Haus ungezwungen kennen zu lernen. 

    Wir koordinieren Einzüge, Umzüge und Auszüge der Bewohner/innen. Gern helfen wir bei der Um- und Abmeldung von GEZ-Gebühren oder bei der Beantragung von Leistungen.  

    Wir führen Beratungs- und Besichtigungstermine mit Interessenten und Angehörigen durch und stehen im engen Kontakt mit den Sozialstationen der Krankenhäuser. So können wir bei Fragen zur Kurzzeit-, Verhinderungs- oder vollstationären Pflege kompetente Unterstützung leisten.  

    Die Personalabteilung steht den Mitarbeiter/innen bei allen Fragen und Formalitäten rund um den Arbeitsvertrag zur Verfügung. Hier werden zum Beispiel Arbeitsverträge erstellt, Arbeitsstunden erfasst, Gehaltsabrechnungen vorbereitet.    

    Sprechen Sie uns jederzeit an, wir helfen und beraten Sie sehr gern. 

  • Seelsorge und soziale Beratung

    Seit Dezember 2015 gibt es diesen neuen Arbeitsbereich im DOMICIL. Die „Seelsorgerin“ hat die Aufgabe, die psychosoziale Integration von Bewohner/innen im DOMICIL zu fördern und die Angehörigen zu unterstützen. Weiter lesen…

    Das betrifft alle Fragen zum Leben und Wohnen in unserem Unternehmen, die Förderung der Palliativkultur im DOMICIL, Sterbe- und Trauerbegleitung. Ebenso wichtig ist die aktive Unterstützung der Kolleg/innen in der Verwaltung, in der Betreuung und auf den Wohnbereichen bei der Organisation aller Fragen rund um den Einzug neuer Bewohner/innen. Patientenverfügungen, Betreuungsvollmachten oder Vorsorgevollmachten – die Mitarbeiterin der sozialen Betreuung, auch Seelsorgerin genannt, ist bei vielen Fragen für unsere Bewohner da.

  • Küche

    Frühstück, Mittagessen, Abendbrot – und zusätzlich Feste und Veranstaltungen: Unser Küchenteam aus Köchen und Küchenhilfen bereitet an 365 Tagen im Jahr leckere Gerichte für Sie zu. JA, wir kochen noch selber und täglich frisch! Weiter lesen…

    Früh am Morgen starten wir mit Kaffee, frischen Brötchen, und allem was ein schmackhaftes Frühstück haben sollte. Auch Kakao und leckere Milchsuppen in verschiedenen Geschmacksrichtungen bereiten der Koch und sein Team für Sie stets frisch zu. Zum Frühstück und Kaffee werden im Monat 2400 Liter aromatischer Kaffee gekocht. 

    Mittags geht es weiter mit drei verschiedenen Menüs zur Auswahl. Täglich werden bei uns für das Mittagessen 50 bis 60 Kilogramm Lebensmittel verarbeitet: Fleisch, Fisch, Gemüse, Kartoffeln, Reis und vieles mehr. 

    Dann folgt die Vorbereitung des Abendbrots. Im Monat werden bei uns 330 bis 370 Kilogramm Brot verzehrt. Wir haben bis zu acht verschiedene Brotsorten zur Auswahl. Am liebsten essen unsere Bewohner/innen das „Hannoversche”, auch Gerster genannt. 

    Rege Teilnahme finden unsere vielen Extraveranstaltungen, wie Restaurantabende, Frühstücksbuffets, Sommerfeste, Fasching und andere Feiern. Bei besonderen Anlässen kocht das Küchenteam gerne für das Team der Mitarbeiter, zum Beispiel an Gesundheitstagen oder beim Leitungskochen. Der offene Mittagstisch ist bei den Kollegen und Kolleginnen ebenfalls sehr beliebt. 

    Gerne richten wir für die Bewohner/innen und ihre Gäste Feiern aus. Dann wird immer frisch gekocht oder leckerer Kuchen gebacken.Ob im Festsaal, im Bewohnerwohnzimmer oder im Garten – an vielen Orten können die Bewohner/innen feiern und sich verwöhnen lassen. Sprechen Sie mit dem Küchenteam, um Ihre Feier zu planen. 

    Unser Festsaal ist als offener Mittagstisch täglich von 12:00 bis 14:00 Uhr für Sie geöffnet. Kommen Sie vorbei und überzeugen Sie sich selbst von unserer guten Küche. 

  • Haustechnik

    Wir sorgen für einen geordneten Betriebsablauf im und am Gebäude sowie in der Außenanlage und unterstützen die Bewohner/innen bei handwerklichen und technischen Belangen.

    Unser Team besteht aus Haustechnikern und einen Gärtner für alle DOMICIL Einrichtungen in Hannover. Der Garten und die Außenanlagen werden vom Gärtner betreut und gepflegt.

    Zu den täglichen Aufgaben der Haustechniker gehören zum  Beispiel die Überwachung des Notrufsystems, die Wartung der Fahrstühle und der störungsfreie Betrieb der Heizung und der Lüftungsanlagen. Wir sind zuständig für den reibungslosen Ablauf bei Wartung und Prüfung der technischen IT Anlagen.

    Als Sicherheits- und Brandschutzbeauftragte tragen wir dafür Sorge, dass Brandschutzunterweisungen unserer Mitarbeiter gemäß den Sicherheits- und Brandschutzbestimmungen durchgeführt werden.

    Wir unterstützen unsere Bewohner beim Einzug und helfen bei handwerklichen und technischen Belangen.

  • Reinigung

    Vom frühen Morgen bis zum späten Abend sorgt das Hauswirtschaftsteam für Glanz und Sauberkeit. 

    Morgens um 7.00 Uhr beginnt die erste Kollegin mit ihrer Arbeit. Sie bringt das Foyer, die Büros und den Festsaal zum Glänzen. 

    Die anderen Mitarbeiter/innen des Reinigungsteams erscheinen kurz danach zum Dienst. Nun geht es für die Reinigungskräfte auf die Wohnbereiche, denn von 8.00 bis 13.30 Uhr steht die Zimmerreinigung jedes einzelnen Bewohners/jeder Bewohnerin auf dem Plan.

    Die Reinigung erfolgt nach Möglichkeit am Vormittag, wenn die Bewohner/innen beim Frühstück oder bei einem der zahlreichen Beschäftigungsangebote sind, oder spätestens während des Mittagessens. Nach dem Mittagessen sind die Speiseräume, Flure und Nebenräume der Bereiche an der Reihe.

    Eine Kollegin ist immer im Spätdienst bis 19.45 Uhr im Unternehmen. Sie schaut im Eingangsbereich nach dem Rechten, beseitigt angefallene Verunreinigungen, reinigt Treppenhäuser, Fahrstühle, und nach dem Abendessen bringt sie die Speiseräume wieder in Ordnung. 

    Wenn Sie mehr über unsere Reinigung wissen möchten, dann sprechen Sie uns einfach an.

  • Wäscherei

    Alle Häuser der Domicil-Gruppe verfügen über eine eigene, vollwertige Wäscherei. Das bedeutet: kurze Wege für uns und für die Bewohner/innen, Aufträge werden schnell bearbeitet, Kundenwünsche individuell berücksichtigt. 

    In der Wäscherei startet die Frühschicht morgens ab 07:00 Uhr. Zuerst wird die bereits per Zeitschaltuhr gewaschene Arbeitskleidung getrocknet und aufgehängt. Kurz danach laufen unsere zwei großen 32-Kilo-Waschmaschinen und die beiden Großtrockner mit der Schmutzwäsche vom Vorabend wieder auf vollen Touren. 

    Um 8:00 Uhr erscheinen die restlichen Mitarbeiter der Schicht zum Dienst. Sie starten die Bügel- und die Mangelstation und packen die Wagen für die Flachwäschelieferungen (Bettwäsche, Handtücher, Waschlappen etc.). Die Wohnbereiche werden dreimal wöchentlich mit frischer Bewohnerwäsche beliefert. 

    Die Bewohnerwäsche wird beim Einzug „gepatcht”, das heißt mit dem Bewohnernamen, unserer Telefonnummer und einem farbigen Punkt  gekennzeichnet. Dieser erleichtert den Pflegekräften das Sortieren, so dass alles laut Waschanleitung gewaschen wird.

    In unserer Wäscherei werden auch kleinere Näh- und Ausbesserungsarbeiten durchgeführt. Die Dienstkleidung der Mitarbeiter/innen wird hier ebenso gewaschen und ausgebessert. Alle unsere Mitarbeiter/innen tragen Dienstkleidung in den Farben ihrer Bereiche, zum Beispiel rote Poloshirts in der Pflege, blaue in Hauswirtschaft und Haustechnik. Die Betreuungskräfte tragen gelbe und die Ergotherapeuten grüne Shirts. 

    Wenn Sie mehr über unsere Wäscherei wissen möchten, dann besuchen Sie uns doch einmal.

Nachrichten

Vielfalt und gelebte Integration im DOMICIL

Aller Anfang ist schwer                                                                                                   

Das Domicil List ist ein vergleichsweise großes Haus in der Hannoverschen Seniorenpflege. Wir verfügen über 181 geräumige Plätze für Menschen ab 30 bis ins hohe Alter. Als Arbeitgeber beschäftigen wir mit 154 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (folgend Mitarbeiter) viele ganz unterschiedliche Menschen. Darunter sind auch ca. 20 Prozent Mitarbeiter mit ausländischen Wurzeln. Diese sind in allen Fachbereichen des Hauses vertreten. Neben der Pflege selbstverständlich auch in der Küche, der Verwaltung, der Betreuung und Reinigung sowie in der Wäscherei.

Die Mitarbeiter kommen aus Polen, Russland, Ungarn, Griechenland, Spanien, Italien, Vietnam, der Türkei, Albanien, der Schweiz, Österreich, Brasilien, Sierra Leone, Sri Lanka, China, Iran, Georgien, Kroatien, Tadschikistan, Kasachstan und Chile. Menschen aus verschiedensten Ländern – Christen, Juden und Muslime – arbeiten bei uns kollegial, zuverlässig und friedlich zusammen. Darauf sind wir zu Recht stolz.

Es lässt sich nicht vermeiden, dass ein neuer Mitarbeiter, unsere Sprache – die als sehr komplex gilt – nicht von Anfang an in Gänze beherrscht. Jeder Mitarbeiter bemüht sich natürlich nach Kräften zu lernen, zu üben, sich zu verbessern. Dies braucht aber Zeit. Ab Januar werden wir diesen Prozess aktiv vom Domicil aus mit Deutschkursen unterstützen. So wollen wir eine gute Verständigung fördern, die für unser Haus natürlich ganz entscheidend ist.

Bei der Einstellung von Mitarbeitern wird nicht zuerst geschaut, ob diese einen deutschen oder anderen Pass haben. Es werden Menschen eingestellt! Menschen, die zuverlässig, empathisch und fähig sein sollen. Wir sind froh, auch Mitarbeiter mit ausländischen Wurzeln in unserem Haus zu haben. Heißen wir Sie noch einmal an dieser Stelle Herzlich Willkommen bei uns! Geben wir Ihnen Zeit und die nötige Geduld bei uns anzukommen und sich wohl zu fühlen. Denn, aller Anfang ist schwer!                                                                            
Björn Glitza, Ergotherapie  


Hannover einmal aus einem anderen Blickwinkel erleben

Bisher lag bei unseren Mitarbeiterfeiern traditionell der Schwerpunkt auf dem Kulinarischen. Warum nicht mal ein wenig gemeinsame Aktivität? Gesagt, getan! Am Schnellen Graben direkt am Maschsee wurden Anfang August nach fachlicher Einweisung die Kanus zu dritt oder viert bestiegen. Die gemächliche Tour startete anfangs in Richtung Linden. Wir fuhren entlang des Ihmezentrums und des großen Wasserkraftwerks, vorbei an Anglern, Nistplätzen von Wasservögeln und auch an an manchem Zeltquartier Wohnungsloser. Später paddelten wir dann in Richtung Innenstadt auf das Hohe Ufer zu. 

Dort mussten wir die Boote umsetzen, um die Schlussetappe zurück zum Schnellen Graben zu bewältigen. Die Strecken, die die einzelnen Boote dabei zurück legten, konnten stark voneinander abweichen – je nachdem wie es den Teams möglich war, das Boot auf direktem Wege über das Wasser zu bringen..!  Die teilweise großen Anstrengungen wurden am Zielort mit einem üppigen Grillbuffet „belohnt” und rundeten den ereignisreichen Tag so gebührend ab. 

Björn Glitza, Ergotherapie


Weiterbildung

Hier finden Sie News und Informationen rund um das Thema Weiterbildung bei DOMICIL

  • Pflegefachhilfskräfte, die Zukunft der Pflege?

    Ende 2015 stellte Frau Damm dem Leitungsteam eine neue Idee vor. Aufgrund des Fachkräftemangels wollte Sie zweijährig ausgebildete Pflegehelfer, damals noch Pflegeassistenten genannt, weiterbilden und in der Behandlungspflege zur Unterstützung der Fachkräfte einsetzen. An sich eine tolle Idee, fanden wir alle. Aber wie soll das gehen?  

    Ein Verantwortlicher  war schnell gefunden. Aber bis es zur Erarbeitung des Tätigkeitenkatalogs und der ersten Vorlagen, zur Entwicklung der internen Fortbildungsinhalte und dann zur praktischen Umsetzung kam, dauerte es noch fast ein Dreivierteljahr. Ab Dezember 2016 wurde es dann konkreter, und im Januar 2017 wurden die ersten vier Pflegehelfer in der Behandlungspflege von Frau Seidl und mir theoretisch geschult. Im Anschluss daran führte Frau Seidl mit allen Kollegen auf den Wohnbereichen praktische Übungen durch. Alle Kollegen schlossen ihre Fortbildung erfolgreich ab und erhielten ihre Delegationsvereinbarung, gleichbedeutend mit einem Abschlusszertifikat. Seit Juli 2017 arbeiten alle vier Kollegen auf ihren Wohnbereichen als Pflegefachhilfskräfte und unterstützen die Pflegefachkräfte in der Behandlungspflege, zum Beispiel beim Verabreichen der Medikamente und des Insulins, Messen der Vitalwerte, An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen und weiteren Tätigkeiten.   

    Aus meiner Sicht – und ich glaube auch aus der Sicht vieler Fachkräfte in unserem Haus – sind die Pflegefachhilfskräfte eine große Hilfe und aus unserem Pflegealltag nicht mehr wegzudenken. Den Pflegefachkräftemangel können natürlich auch sie nicht ausgleichen, aber vermindern können sie ihn mit Sicherheit.

    Im Juni 2017 wurden bereits weitere Kollegen aus der List und dem Nikolaiviertel als Pflegefachhilfskräfte geschult, und drei von ihnen arbeiten bereits seit August in unserem Haus. Also: es geht voran...

    Christine Hanke, Überleitungsmanagement

  • Neue pflegerische Zusatzqualifikation: Pflegefachhilfskraft

    Liebe Bewohner, liebe Angehörige und liebe Kollegen,

    mein Name ist Michaela Kaiser und ich arbeite seit August 2011 als Pflegehilfskraft im Domicil. Im Rahmen einer Weiterbildung, die mir das Haus ermöglicht hat, bin ich nun seit Februar dieses Jahres mit drei anderen Mitarbeiterinnen im Haus als Pflegefachhilfskraft tätig.

    Seit Mitte letzten Jahres wurden auf Bundesebene die Vorgaben und Inhalte für die Zusatzqualifikation Pflegefachhilfskraft definiert. Niedersachsen hat sie schnell und umfänglich umgesetzt. Die Notwendigkeit für die Zusatzqualifikation sah die Politik aufgrund des weiterhin bestehenden Fachkräftemangels.                                                               

    Die Aufgaben der Pflegefachhilfskraft umfassen vor allem Tätigkeiten, die die Pflegefachkräfte unterstützen und entlasten sollen. So darf ich unter anderem Medikamente verteilen, verabreichen und verblistern (Verpacken der Medikamente nach individuellem Bewohnerbedarf). Das durften bisher nur die Pflegefachkräfte. Des weiteren lege ich Verbände, pflege diese, gebe Augen- und andere Tropfen, kontrolliere den Blutzucker und spritze gegebenenfalls Insulin, ermittle Vitalwerte. Dies sind einige der wichtigen Aufgaben, die ich nun mit der Zusatzqualifikation übernehmen kann. Das bedeutet ein großes Stück mehr Verantwortung, das mir vertrauensvoll von Frau Damm übertragen wurde. Über dieses Vertrauen freue ich mich sehr. Zudem finde ich es gut und sinnvoll, den Pflegefachkräften effektiv Hilfe und Entlastung zu sein. Ich freue mich nun auf die neuen Herausforderungen, die diese Qualifikation mit sich bringt und auf eine weitere gute Zusammenarbeit im Haus.

    Michaela Kaiser, Pflegefachhilfskraft